After Sales Service -abgesagt-

Liebe Teilnehmer und Freunde des MASCHINENBAUFORUMs,

die Behörden der Stadt Pforzhein und des Enzkreises haben mit Wirkung vom 23.10.2020 sämtliche Veranstaltungen über 50 Personen verboten. Es tut mir unendlich leid, da wir trotz einem hervorragenden und genehmigtem Sicherheitskonzept nicht antreten dürfen. Es wäre mir eine große Freude gewesen, mit Ihnen allen diesen Event zu erleben, Erfahrungen auszutauschen und Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Wir planen die Veranstaltung im Frühsommer nächsten Jahres erneut anzubieten und werden Sie sobald als möglich über die neuen Termine Informieren.

Danke für Ihr Verständnis, bleiben Sie gesund - und bis zum nächsten Jahr!

Herzlichst
Ihre Edeltraut Horbach

After Sales Service

10. November 2020

(K)ein Masterplan für die Digitalisierung?
Prof. Dr.-Ing. Nils Albrecht, SRH Hochschule Heidelberg

Die Welt der Digitalisierung hat sich zu einem undurchdringlichen Dschungel entwickelt. Es sind unzählige Protagonisten auf dem Plan, die Produkte hochgradig komplex und vielfach miteinander verwoben. Der Wunsch nach einer Blaupause macht sich breit, in die man seine Ideen und Vorstellungen systematisch einordnen und digitale Services entwickeln kann.
Nils Albrecht zeichnet in seinem Vortrag die Stoßrichtungen und den dazugehörigen roten Faden auf: Eingebettet in das bestehende Produkt oder dessen Erweiterung, eigenständige Leistungen mit Bezug zur Maschine/Anlage/Komponente und als weitere Option – die Königsklasse – vollständig produkt-unabhängige Leistungen. Seine Ausführungen klassifizieren die jeweiligen Nutzenversprechen nach den vorgenannten Kriterien und sind mit Beispielen aus der Branche unterlegt.

Neustart Remote Service – und was sich alles dahinter verbergen kann…
Stephan Boch, Business Manager Data Driven Services, Atlas Copco IAS GmbH

Remote-Service gilt als Eintrittskarte für datengetriebene Services. Wer hier von einer althergebrachten in eine professionelle Lösung abspringt, hat die einmalige Chance, sich komplett neu aufzustellen: Es eröffnen sich eine Vielzahl von Optionen für einen ganzheitlichen Ansatz, angefangen mit automatischen Fehlermeldungen, einer sicheren VPN-Verbindung im Unterstützungsfall, automatischer Ticket-Generierung bis hin zum kontinuierlichen Aufbau einer Wissensdatenbank. Sukzessive erwächst daraus ein komplettes Serviceportal.
Stephan Boch gibt einen tiefen Einblick in die Entwicklungsgeschichte des Remote Service bei Atlas Copco. Schwerpunkt ist der Neustart mit einer Cloud-basierten Lösung ohne Altlasten, den Learnings aus der Datenerhebung zur Gestaltung digitaler Serviceprodukte, deren Pricing sowie seinem neuesten Projekt: einem Bot, der Tickets ausliest, in Templates überträgt und so automatisiert den Grundstein für die Wissensdatenbank legt…

Ein innovativer Schnellstart: Connectivity „to go“
Marco Kremer, Produktmanagement After Sales, Gehring Technologies GmbH

Neben der Komplexität digitaler Lösungen, die es bei deren Entwicklung zu überwinden gilt, addiert sich nach wie vor das Sicherheitsbestreben der Kunden hinzu und lässt oftmals die smarteste Lösung scheitern. In vielen Fällen bricht das Eis erst dann, wenn der Notfall eintritt und die Stillstandskosten in die Höhe schnellen.
An diesem Engpass dockt Marco Kremer an: Das Zauberwort heißt „Connection Box“. Diese wird mit nur einem Kabel direkt an die Steuerung angeschlossen und so auch wieder entfernt; es gibt keinen dauerhaften Online-Zugang und nahezu keine Diskussion mit der IT. Die Verbindung erfolgt über einen gesicherten VPN-Tunnel, das Problem wird mittels Mobile Devices und einer Augmented Reality Lösung behoben. Die Connection Box wird unmittelbar bei Störfällen oder im Rahmen eines Steuerungs-Upgrades bereitgestellt und via Prepaid-Vertrag abgerechnet – eine kleinteilige Lösung mit großem Erfolg!

Pay per Use: Ein integrierter Prozess von der Maschine bis zur Rechnung
Thomas Kriechbaum, Chief Process Officer and IT, HOERBIGER Wien GmbH

Um in der digitalen Welt erfolgreich zu sein, brauchen wir global funktionierende Prozesse und neue Geschäftsmodelle. Die Einsatzgebiete von HOERBIGER – Ölförderung in Patagonien oder Mexiko im Umfeld von Drogenkriegen – stellen ganz besondere Herausforderungen dar. Wenn die Bohrlöcher für die Fördertürme erschöpft sind, werden die Restmengen mit mobilen Kompressoren gefördert und die Quellen so länger nutzbar gemacht. Die Maschinen müssen Tag und Nacht laufen. Für diesen speziellen Einsatz hat HOERBIGER eine eigene Flotte aufgebaut, die permanent per Satellit überwacht wird. Grundstein ist eine leistungsbezogene Abrechnung auf Basis der tatsächlichen Verfügbarkeit und eine deutliche Kostenreduzierung im Service.
Thomas Kriechbaum beschreibt in seinem Vortrag den Wandel von einem althergebrachten Servicemodell mit täglichen Routine-Checks, Reparatur- und Wartungsarbeiten und manueller Erfassung von Betriebsdaten zu einem voll integrierten Prozess von der Maschine bis zur Rechnung.

Pricing für digitale Serviceprodukte
Mark Schröder, Geschäftsführer, Homburg & Partner

Für das Pricing von Ersatzteilen und Dienstleistungen war in vielen Fällen die Preisbildung relativ einfach: Cost plus. Wer jetzt mit digitalen Produkten antritt, kann kaum auf Erfahrungswerte zurückgreifen; die Monetarisierung ist unklar. Das Dilemma liegt auf der Hand – einerseits müssen sich digitale Services lohnen, andererseits besteht das Risiko von innovationsfreudigeren Konkurrenten überholt zu werden und Marktanteile zu verlieren.
Die Fragen lauten: Welches Ziel verfolgen wir mit unseren digitalen Lösungen? Was sind die wesentlichen Merkmale und Mehrwerte? Und wie bepreisen wir die Verringerung von Ausfallzeiten, Einsparung der Ressourcen und den Wert von Echtzeit-Informationen oder einer Produktionsoptimierung?
Mark Schröder stellt die alte und digitale Servicewelt gegenüber und präsentiert anhand von Beispielen verschiedene Pricingansätze, ergänzt um die jeweiligen Bezahlmodelle: From free to fee bis hin zum Value Sharing.

Von der Vision zur Markteinführung – digitales Retrofit inklusive
Gregor Lammer, Vice President AI 4.0, RHI Magnesita GmbH
Bastian Deck, Geschäftsführer, NOVAZOON GmbH

Im Service gibt es einige Extrem-Arbeitsplätze – einer davon sind Hochöfen zur Stahlherstellung. Bei widrigsten Umständen und 1200 Grad wird die Kesselverkleidung stark angegriffen und muss permanent gewartet werden. Die Kosten hierfür sind eher gering, während ein Anlagenstillstand einem Totalschaden nahekommt und mit rund 30 % der Gesamtkosten zu Buche schlägt.
Gregor Lammer ist vor acht Jahren mit einer Vision gestartet: Wie kann man die Produktion überwachen und gleichzeitig die Lebensdauer der Schutzeinrichtung vorhersagen, die von einigen Zyklen täglich bis zu 10 Jahren reichen?
Sein Pilot stand in Süd-Amerika. Daten wurden seit 30 Jahren gesammelt, aber völlig unstrukturiert und annähernd unbrauchbar, die Messgeräte hoffnungslos veraltet.
Grundlage war ein Prognosemodell, mit dem heute Fernwartung und Service-Roboter interagieren, die an einem KI-Modell trainiert wurden. Die dahinter liegende Architektur wurde mit MS Azure gestaltet. Und der Verkaufserfolg? Spektakulär. Gregor Lammer gibt Einblick in die Entwicklung dieses Projektes und den dazugehörigen Erfolgsfaktoren.

Drei in einem Boot: Vertrieb, Service & die Digitalisierung
Von der App zum ganzheitlichen Business Model – ein Transformationsprozess 360°

Gregor Baumbusch, Vorstandsvorsitzender WEINIG AG
Andreas Doikas, Leiter LifeTime Service WEINIG Group

Keine App war gestern, sie ist zu einer Grundvoraussetzung geworden – und das vorzugsweise ‚for free‘. Der Service läuft Gefahr in die gleiche Situation zu geraten wie mit der zumeist heute noch kostenfreien Telefon-Hotline. Und für den Maschinenvertrieb sind die Smart Services nichts als Beiwerk. Wie also bringe ich die digitalen Produkte in den Markt? Und wo geht die Reise hin?
Gregor Baumbusch hat Vertrieb und Service zu einer Einheit zusammengeführt. Sein Credo: Kundenanforderungen verstehen, Organisation und Prozesse darauf ausrichten und ein integriertes Vorgehen – von der Auftragsanbahnung über den kompletten Lebenszyklus.
Grundlage sind mehrstufige, monetarisierte Service Level Agreements, um weitere Mehrwerte zu schaffen, z.B. die Abrechnung nach laufendem Meter Holz oder die Optimierung des Rohmaterials mittels KI und produzenten-übergreifende Synergien zu heben.
Begleiten Sie Gregor Baumbusch und Andreas Doikas durch diesen umfassenden Change in und für die Digitalisierung und die Neuorientierung von Vertrieb und Life Time Services.

Come Together im Foyer des Großen Saales

After Sales Service

11. November 2020

First Level – First Answer? Service for the Future…
Anne Heiland, Direktor Service, Projektmanager Customer Assistance Center, Rolls-Royce Power Systems

MTU-Systeme von Rolls-Royce mit Diesel- und Gasmotoren treiben die modernsten Yachten, die stärksten Schleppschiffe und die größten Landfahrzeuge an. Sie sichern auch die Stromversorgung von lebenswichtigen Einrichtungen in aller Welt, wie zum Beispiel in Krankenhäusern, Rechenzentren oder Flughäfen. Der Service-Anspruch des Unternehmens: 24/7-Erreichbarkeit für Kunden weltweit, eine zentrale E-Mail-Adresse, Multi-Linguis­mus der Ansprechpartner, kein Anrufbeantworter und keine automatischen Eingangsbestätigungen. Servicemitarbeiter, die von modernsten digitalen Hilfsmitteln unterstützt werden, beantworten die Anfragen umgehend – die Nähe zum Kunden steht im Vordergrund.

Im Jahr 2019 hat das Customer Assistance Center von Rolls-Royce Power Systems 145.000 Kontakte und knapp 40.000 Tickets gemanagt. Eine gezielte Vorqualifizierung der Anfragen im First Level stellt sicher, dass die Fragestellungen direkt an den jeweiligen Spezialisten geroutet werden – und das weltweit: Das bringt einen enormen Effizienz- und Zeitgewinn im Service, der sich direkt positiv auf Kundenbezie­hung und -zufriedenheit auswirkt. Heute stellt Rolls-Royce Power Systems die Weichen für die zukünftige Digitalisierung, um bisherige Tätigkeiten zu automatisieren, ohne die Bindung zum Kunden zu verlieren, neue Eingangskanäle zu schaffen und die Geschwindigkeit weiter zu erhöhen. Alles mit dem Ziel, weiterhin höchste Ansprüche zu erfüllen.

Wissensmanagement 360° – Meilensteine auf dem Weg der Digitalisierung
Steffen Schmidt, Productmanager IT, ABB Automation GmbH | BU Robotics
Dipl.-Ing. Eddie Mönch, Director Enterprise Sales, Empolis Information Management GmbH

First Level Support, First Time Fix Rate bei Maschinenstillständen oder die Vorbereitung von Wartungs- und Servicearbeiten – der gesamte technische Support steht und fällt mit der Lösungskompetenz der Mitarbeiter. Zumeist ist das Wissen ungleichmäßig oder gar über den gesamten Globus verteilt.
Der Anspruch dieses Projektes war ein einheitlicher Informationszugang mittels geführter Fehlersuche, Entscheidungsbäumen für eine gezielte Problemdiagnose und die Bereitstellung aller relevanten Daten unabhängig von den Quellen: Produkt-Konfigurator, Serviceinformationen, Ersatzteile, Garantie-Datenbank bis hin zu unstrukturierten Texten aus Arbeitsberichten, Tickets usw. Last but not least: eine Ähnlichkeitssuche, wenn der Servicefall nicht eindeutig identifiziert werden kann.

All-in-One: Das Customer Self-Service-Portal
Stefan Müller, Head of Global Planning, BERNINA International AG

Kein Direktvertrieb, aber das Management der kompletten Supply Chain: 10 Tochtergesellschaften, dazu Importeure und Fachhändler in über 80 Ländern und eine Lösung, die diesen Ansprüchen nicht mehr gerecht wurde: Ersatzteilbestellungen als Email-Anhang, manuelle Auftragserfassung und keine Synchronisierung von Ticketing und ERP; ein Fass ohne Boden…
Der Neustart begann jedoch völlig unüblich – mit einer Marktanalyse und der Gegenüberstellung traditioneller und digitaler Services sowie einem Blick auf die Verhaltensweisen und Forderungen von Verbrauchern, die zunehmend im B2B-Bereich Eingang finden.
Das Ziel war ein Standardprodukt für die Digitalisierung von Verkauf und Service und Lösungen für alle drei Zielgruppen auf einer Plattform mit unterschiedlichen Rechtevergaben, Maschinendashboard, Ticketing, Knowledge Base, E-Learning und als Herzstück: E-Commerce.

Eine Roadmap für die digitale Zukunft des After Sales Service
Daniel Meuris, Leiter Digitalisierung, KLINGELNBERG GmbH und
David Hahn, Geschäftsführer, remberg GmbH

Henne oder Ei? Richtig oder falsch? Erst der Kunde oder der Service? Die Digitalisierung bietet viele Möglichkeiten, ans Ziel zu kommen. Bei Klingelnberg hat man sich im ersten Schritt auf die Vernetzung der Maschinen beim Kunden fokussiert; der Service hingegen war noch gänzlich analog unterwegs…
Mit der EMO 2019 kam Abhilfe: ein modulares System, das es binnen zweier! Wochen ermöglichte, eine digitale Maschinenakte einzuführen, direkt gefolgt von Serviceberichten und Formularen. Der damit verbundene Benefit war für die Service-Mannschaft unmittelbar spürbar. Ein weiteres Novum: Eigene Module zu Maschinendaten- und Prozessen sowie die Wissensdatenbank konnten problemlos integriert und verknüpft werden. Der nächste Schritt ist die Einbindung des Service-Ticketing-Moduls, mit dem die Servicefälle über alle Kommunikationskanäle festgehalten und verarbeitet werden. Daniel Meuris skizziert in diesem Vortrag seine Roadmap und die vielschichtigen Möglichkeiten seines Asset-Relationship-Management-Systems.

Optimierung der Inbetriebnahme
Christoph Müller, Application Engineer, Fabmatics GmbH

Die Abnahme ist Voraussetzung für Schlusszahlung, Gefahrenübergang und Beginn der Gewährleistung, gleicht aber oft einem Kriegsschauplatz: Auseinandersetzungen über belastbare Daten, die Dokumentation des Arbeitsfortschritts respektive schuldhafter (?!) Verzögerungen und – last but not least – einem nicht unerheblichen Abstimmungsaufwand zwischen Technik, Service und Vertrieb. Und wenn das Kundenziel die Verzögerung der Zahlung ist, dem steht ein langer Kampf bevor…
Christoph Müller spricht aus Erfahrung. Erschwerend kam hinzu, dass ein Unternehmens-Zusammenschluss unterschiedlichstes Equipment und eine Mannschaft mit ebenso unterschiedlichem Know-how zusammengeführt hat. Sein Ziel war eine Wissensdatenbank mit allen maschinenbezogenen Informationen für eine „geführte“ Inbetriebnahme und ein digitaler Workplace zur Dokumentation aller Arbeitsschritte, Messdaten und Maßnahmen. Neben einer reibungslosen Übergabe gab es einen enormen Effizienzgewinn: Die Zeit der Inbetriebnahme konnte um 30 % reduziert werden.

Augmented Reality Support als digitales Geschäftsmodell
Philipp Sigmann, Leiter After Sales Service, GEBHARDT Fördertechnik GmbH

Fehlermeldungen aus der SPS sind in der Regel eindeutig und einfach bestimmbar. Mechanische Probleme hingegen können vielfältige Ursachen haben – Hotline oder Second Level Support sind extrem auf die Hilfe des Betreibers angewiesen und Missverständnisse quasi vorprogrammiert. 
Bei GEBHARD wurde das bestehende Remotesystem mit einer Augmented Reality Lösung veredelt, in der Live-Videos helfen, den Kundentechniker vor Ort durch die Anlage zu navigieren, das Problem zu identifizieren und 3D-Animationen zur Lösung zur Verfügung zu stellen. Aus dem System heraus können Tickets generiert und mit allen notwendigen Informationen verknüpft als auch in bestehende Systeme überführt werden. Last but not least: das Tool ist hervorragend geeignet, die Montage auf Baustellen zu unterstützen.

Eigen-Entwicklung eines Service-Management-Systems
Tim Weiskat, Director Customer Service, Gebr. SCHMID GmbH

Die Maschinen sind längst smart, die internen Prozesse aber noch längst nicht State of the Art. Und es macht einen befremdlichen Eindruck, wenn der Techniker papierbeladen vor dem Kunden steht – ganz abgesehen von dem unsäglichen Aufwand, den die Kollegen in Vorbereitung eines Auftrages und danach zu bewältigen haben.
Bei SCHMID wollte man bewusst nicht extern investieren und sich alle Türen für die Zukunft offen halten. In einem modernen Projektansatz wurde „DocView“ entwickelt, eine webbasierte Lösung, die alle relevanten Dokumente einer Maschine zusammenzieht, anschließend den Servicebericht generiert und die Schnittstellen zu Fakturierung und Reisekostenabrechnung ohne zusätzlichen Aufwand bedient.
Ein besonderes Highlight: Statusmeldungen bei Montagen, Inbetriebnahmen und Umbauten in % des Bau-Fortschritts analog den Abnahmeschritten und der Möglichkeit, noch offene Punkte zu kommentieren und zu überwachen. Der nächste Schritt ist die Ablösung und Integration eines bestehenden Tickets-Systems.